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Der blinden-pressedienst informiert in Kurzform über spezielle Angebote für sehbhinderte und blinde Menschen: Reisen, Fortbildungen, Kulturveranstaltungen, Sport und vieles mehr. Er ist ursprünglich ein redaktioneller Service für Gestalter*innen von Hörzeitungen, um den hier bekanntgemachten Angeboten eine gewisse Verbreitung zu sichern. Mittlerweile kann man ihn natürlich auch als Newsletter oder RSS-Feed abonnieren.

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Das Rehadat-Projekt des Instituts der Deutschen Wirtschaft befasst sich seit vielen Jahren mit der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben. Viele gelungene Beispiele stellt das neu gestaltete Internetangebot www.rehadat-gutepraxis.de vor, in dem man Anregungen nach Art der Behinderung und unterschiedlichsten Arbeitsfeldern suchen und Vorbilder für ähnliche Situationen finden kann.

Auch wenn dieses Jahr in der Fußball-Bundesliga manches anders als sonst ist: Die Deutsche Blindenstudienanstalt (blista) hat wie gewohnt für das  Begleitmaterial in Blindenschrift gesorgt. Gemeinsam mit der Zeitschrift "Kicker" hat sie die Spielpläne der ersten bis dritten Ligen und viele Hintergrundinformationen über Vereine und Spieler zum "Lesen mit den Händen" aufbereitet. Neu ist: Leseanfänger können eine Version in Vollschrift lesen; die gewohnte Kurzschrift-Version gibt es weiterhin. Bestellungen unter Telefon 06421 6060 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Zum zehnjährigen Bestehen der Hör.Oper in Gelsenkirchen bietet das Musiktheater im Revier in der kommenden Spielzeit wieder Aufführungen mit Audiodeskription für blinde Menschen an. Zum Auftakt gibt es am 18. Oktober (und am 17. Januar 2021) "The Black Rider" von Waits/Burroughs/Wilson, gefolgt von Paul Linckes Oper Frau Luna am 29. November und 25. Dezember. Vor den Veranstaltungen gibt es jeweils eine "Tastführung", die aber besonderen Hygieneauflagen unterliegt. Später auf dem Spielplan: Händels "Julius Cäsar in Ägypten", das Musical "Chicago" und Puccinis "Madame Butterfly". Die genauen Termine und weitere Informationen hat die Theaterkasse, Telefon 0209.4097-200. - Zum Jubiläum gibt es am 27. November ein ganztägies Symposium über "Musiktheater mit Audiodeskription"; Infos per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Einen neuen Podcast zu Themen rund um Menschen mit Behinderung und Barrierefreiheit hat das Team von HörMal-Audiodeskription ins Leben gerufen. Nach einer Ausgabe zur Beschreibung des neuen Angebotes ist darin nun ein ausführliches Gespräch über die Geschichte der atz-Hömedien zu hören, von der Tonband-Zeitung bis zum Streaming-Angebot. Die Sendung ist zu hören auf der Internetseite www.hoermal-audio.org.

Nach mehrjähriger Projektarbeit hat der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. (DVBS) ein umfassendes Schulungs- und Informationssystem für barrierefreie Fort- und Weiterbildung fertiggestellt. Auf der Internetseite weiterbildung.dvbs-online.de finden Interessierte alle Angebote und viele Praxisbeispiele. Daneben bietet der Leitfaden "Fragen kostet nix!" sehbeeinträchtigten Weiterbildungsinteressierten und ihren Berater/innen Orientierung bei der Recherche passender Bildungsangebote. Verantwortlichen in Betrieben macht die Broschüre "Anforderungen an barrierefreie Weiterbildungen mit blinden und sehbehinderten Menschen" Mut, in diesen Bereich zu investieren. Kontakt per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 06421 94888-33.

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband stellt auf seiner Internetseite spezielle Informationen für blinde und sehbehinderte Menschen rund um die Corona-Krise zusammen - von Tipps eines Virologen über Hinweise zur augenärztlichen Versorgung bis hin zu arbeitsrechtlichen Fragen. Es geht zum Beispiel darum, wie blinde Menschen sich vor Ansteckung schützen können oder was beim Führen zu beachten ist, wenn also kein Abstand gehalten werden kann. Dieses Angebot wird regelmäßig aktualisiert. Internetadresse: www.dbsv.org/corona.

Das "Haus der Wannsee-Konferenz" in Berlin hat seine neue Dauerausstellung zum Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden eröffnet. Im Januar 1942 hatten in diesem Haus Vertreter des nationalsozialistischen Regimes die systematische Ermordung der Jüdinnen und Juden Europas geplant. Durch ein neues Konzept im Sinne eines "Design für alle" ist die Ausstellung barrierefrei zugänglich, Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsarten haben dabei mitgewirkt. So gibt es unter anderem taktile Raumpläne und Ausstellungsstücke, ein Bodenleitsystem, Induktionshörer sowie akustische Informationen. Die Ausstellung ist - außer an einigen Feiertagen - täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Kontakt: Telefon: 030 - 80 50 010, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Das Smartphone als immer verfügbare Medienzentrale auch für Hörzeitungen zu benutzen - das wird jetzt noch einfacher. Die Firma Dolphin hat ihre kostenlose Daisy-App umgestaltet, und damit lassen sich nun auch die Hörzeitungen von atz Hörmedien (sowie der WBH Münster) vollständig nutzen. Der Dolphin Easy Reader steht für die Betriebssysteme Android und iOS zum Download. Nach einmaliger Anmeldung bei Dolphin ist die atz jetzt im Bereich "Bibliotheken" zu finden, der auf Dauer kostenfrei benutzbar bleibt. Auskünfte und Zugangsdaten gibt es nach einer E-Mailanfrage an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Tricks für den Alltag, neue Hilfsmittel, barrierefreie Freizeitaktivitäten: Die Erfahrungen blinder Menschen können sie jetzt besser miteinander teilen. Der Jugendclub des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes hat ein Internet-Forum eingerichtet, in dem die Nutzerinnen und Nutzer ihr Alltagswissen zur Verfügung stellen und diskutieren können. Lesen kann dort jede/r, zum Mitschreiben muss man sich anmelden; wie "jung" man ist, wird aber nicht erfragt. Die Internetadresse ist offsight.de.

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