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Der blinden-pressedienst informiert in Kurzform über spezielle Angebote für sehbhinderte und blinde Menschen: Reisen, Fortbildungen, Kulturveranstaltungen, Sport und vieles mehr. Er ist ursprünglich ein redaktioneller Service für Gestalter*innen von Hörzeitungen, um den hier bekanntgemachten Angeboten eine gewisse Verbreitung zu sichern. Mittlerweile kann man ihn natürlich auch als Newsletter oder RSS-Feed abonnieren.

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26 akustische Türchen für jeden Tag vom ersten Advent bis Weihnachten bietet der "Klingende Adventskalender 2020", den die Trierische Tonpost des Bistums Trier gestaltet hat. Er enthält eine bunte Mischung aus Geschichten, Musik, Rezepten, Gebeten und Basteltipps und ist als Daisy- oder Audio-CD sowie zum Download erhältlich. Blinde und sehbehinderte Menschen können ihn kostenlos erhalten; wer ihn verschenken will, wird um einen Kostenbeitrag gebeten. Kontakt: E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon: 0651 7105-430.

Besorgte Anfragen aus dem LeserInnen-Kreis zeigen: Dieser Pressedienst wird vermisst, wenn er nicht erscheint. Nun lebt ein solcher Service davon, dass sein Gestalterteam von Angeboten (in diesem Fall für Menschen mit Seheinschränkungen) erfährt - und dazu muss es solche Angebote erst einmal geben. Beides ist in dieser pandemischen Zeit selten geworden. Deshalb bittet die Redaktion Ihres blinden-pressedienstes um Verständnis für längere Pausen im Erscheinungsrhythmus. Und wo es dennoch Dinge gibt, die wir hier vermelden sollten: Immer her damit.

Viele Informationen, die der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband bislang online zugänglich machte, kann man seit einiger Zeit auch per Telefon abrufen. Unter der Nummer 030 2555 80808 sind neben aktuellen Meldungen auch die Texte aus dem regelmäßigen E-Mail-Newsletter zu hören, aber auch ausführliche Hörbeiträge aus der Podcast-Reihe des Verbandes; in der November-Ausgabe werden beispielsweise Sinn und Zweck von Vorsorgevollmachten dargestellt.

Das Rehadat-Projekt des Instituts der Deutschen Wirtschaft befasst sich seit vielen Jahren mit der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben. Viele gelungene Beispiele stellt das neu gestaltete Internetangebot www.rehadat-gutepraxis.de vor, in dem man Anregungen nach Art der Behinderung und unterschiedlichsten Arbeitsfeldern suchen und Vorbilder für ähnliche Situationen finden kann.

Das "Haus der Wannsee-Konferenz" in Berlin hat seine neue Dauerausstellung zum Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden eröffnet. Im Januar 1942 hatten in diesem Haus Vertreter des nationalsozialistischen Regimes die systematische Ermordung der Jüdinnen und Juden Europas geplant. Durch ein neues Konzept im Sinne eines "Design für alle" ist die Ausstellung barrierefrei zugänglich, Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsarten haben dabei mitgewirkt. So gibt es unter anderem taktile Raumpläne und Ausstellungsstücke, ein Bodenleitsystem, Induktionshörer sowie akustische Informationen. Die Ausstellung ist - außer an einigen Feiertagen - täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Kontakt: Telefon: 030 - 80 50 010, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Tricks für den Alltag, neue Hilfsmittel, barrierefreie Freizeitaktivitäten: Die Erfahrungen blinder Menschen können sie jetzt besser miteinander teilen. Der Jugendclub des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes hat ein Internet-Forum eingerichtet, in dem die Nutzerinnen und Nutzer ihr Alltagswissen zur Verfügung stellen und diskutieren können. Lesen kann dort jede/r, zum Mitschreiben muss man sich anmelden; wie "jung" man ist, wird aber nicht erfragt. Die Internetadresse ist offsight.de.

Den Duft- und Tastgarten der Universität Leipzig können sich Interessierte nun auch über eine akustische Führung erschließen. Der Botanische Garten und der Arbeitskreis Duft- und Tastgarten des Blinden– und Sehbehinderten-Verbandes Leipzig haben den Audioguide gestaltet, der in einer Dreiviertelstunde durch die Anlage führt. Auf der Internetseite (Kurzlink: atzy.de/bota) ist die Hörversion zu finden, vor Ort können Infos zusätzlich in Braille- und Großschrift gegen Pfand ausgeliehen werden.

"Wie geht Politik?" heißt ein Seminar für hörsehbehinderte und taubblinde Menschen vom 29. bis 31. März 2019 in Berlin. Es ist Teil des DBSV-Projekts zur politischen Partizipation taubblinder Menschen und gibt grundlegende Informationen zum Gesetzgebungsverfahren und zu den Möglichkeiten politischer Mitwirkung. Dabei stehen die Belange taubblinder Menschen im Vordergrund. Weitere Informationen: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel: 030-285387-164, Internet: www.taubblind.dbsv.org .

Rund um das Louis-Braille-Festival des DBSV in Leipzig Anfang Juli plant der Verein Tandem-Hilfen zwei Veranstaltungen. Höhepunkt einer Sternfahrt, bei der der Tamdem-Gruppen aus ganz Deutschland selbst organisiert nach Leipzig fahren, wird am Festival-Sonnabend eine Zweirad-Rundfahrt durch die Stadt sein. Die formlose Anmeldung bei Jürgen Rakow, Telefon 0157 50451015, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist unabhängig von Quartier- und Festivalbuchungen. Er informiert auch über ein zehntägiges Tandem-Jugendcamp, zu dem rund um das Festival nicht nur junge Teilnehmer*innen aus Deutschland und zahlreichen nord-ost-europischen Nachbarländern erwartet werden. Einzelheiten stehen unter www.tandem-hilfen.de.

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