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Der blinden-pressedienst informiert in Kurzform über spezielle Angebote für sehbhinderte und blinde Menschen: Reisen, Fortbildungen, Kulturveranstaltungen, Sport und vieles mehr. Er ist ursprünglich ein redaktioneller Service für Gestalter*innen von Hörzeitungen, um den hier bekanntgemachten Angeboten eine gewisse Verbreitung zu sichern. Mittlerweile kann man ihn natürlich auch als Newsletter oder RSS-Feed abonnieren.

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Die "Trierische Tonpost" gehört zu den traditionreichsten Hörzeitungen für blinde Menschen. Sie und einige weitere Hörzeitungen aus dem Bistum Trier können nun auch online gehört werden. Man kann sie per Internet herunterladen oder mit einer eigens entwickelten App direkt im Smartphone hören. Die Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte beim bischöflichen Generalvikariat informiert im Internet unter www.tonpost.de. Telefonkontakt: 0651 7105 - 430.

Tricks für den Alltag, neue Hilfsmittel, barrierefreie Freizeitaktivitäten: Die Erfahrungen blinder Menschen können sie jetzt besser miteinander teilen. Der Jugendclub des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes hat ein Internet-Forum eingerichtet, in dem die Nutzerinnen und Nutzer ihr Alltagswissen zur Verfügung stellen und diskutieren können. Lesen kann dort jede/r, zum Mitschreiben muss man sich anmelden; wie "jung" man ist, wird aber nicht erfragt. Die Internetadresse ist offsight.de.

Wie wir sprechen, formt unser eigenes Denken und das unseres Umfelds. Menschen mit einer Behinderung sprechen häufig in einer Weise, die (meist unbewusst) von ihrer Behinderung geprägt ist, statt ihre Fähigkeiten in den Vordergund zu stellen. Ein Seminar des Bildungsinstituts "Bildung ohne Barrieren" will das Bewusstsein für solche Prozesse schärfen und anderes Kommunikationsverhalten einüben. Es findet vom 1. bis 5. März 2020 in Timmendorfer Strand statt. Auskunft gibt BoB e.V., Telefon 07844 – 911502, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Den Duft- und Tastgarten der Universität Leipzig können sich Interessierte nun auch über eine akustische Führung erschließen. Der Botanische Garten und der Arbeitskreis Duft- und Tastgarten des Blinden– und Sehbehinderten-Verbandes Leipzig haben den Audioguide gestaltet, der in einer Dreiviertelstunde durch die Anlage führt. Auf der Internetseite (Kurzlink: atzy.de/bota) ist die Hörversion zu finden, vor Ort können Infos zusätzlich in Braille- und Großschrift gegen Pfand ausgeliehen werden.

Das Musiktheater im Revier (MIR) in Gelsenkirchen engagiert sich seit langem für Barrierefreiheit. Dazu gehören Operninszenierungen mit Audiodeskription; in einem aufwändigen Prozess gestalten blinde und sehende Menschen gemeinsam die Beschreibungstexte, die dann während der Aufführung live für blinde Besucherinnen und Besucher gesprochen werden. Wie eine solche Hör.Oper entsteht, beschreibt eine Dokumentation im Youtube-Kanal des Theaters unter
https://www.youtube.com/watch?v=dh2yZohxV-8. Zusätzlich gibt es diesen Film auch in einer Audiodeskriptions-Fassung:
https://cloud.musiktheater-im-revier.de/index.php/s/7GIZOLjjGKmFFLd.

Noch eine Sportart, von der blinde Menschen nicht ausgeschlossen sind: Beim Poi-Spiel hat man in jeder Hand eine 40 cm lange Schnur, an deren Ende ein Ball ist. Die beiden Bälle schleudert man im Kreis oder in anderen komplizierteren Figuren. Ob mit akrobatischer Finesse oder als einfacher Sport-Spaß: Poi fördert Beweglichkeit und Koordination, Fitness und Kreislauf, Körper- und Raumwahrnehmung, Gedächtnis und Konzentration. Keine Rolle spielt, ob man im Rollstuhl sitzt oder welches Sehvermögen man hat. Der DBSV lädt Anfänger und Fortgeschrittene vom 5. - 7. Juni 2020 zu einem Workshop (nahe Würzburg) ein. Auskunft gibt Torsten Resa, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon (030) 285387-281.

"Wie geht Politik?" heißt ein Seminar für hörsehbehinderte und taubblinde Menschen vom 29. bis 31. März 2019 in Berlin. Es ist Teil des DBSV-Projekts zur politischen Partizipation taubblinder Menschen und gibt grundlegende Informationen zum Gesetzgebungsverfahren und zu den Möglichkeiten politischer Mitwirkung. Dabei stehen die Belange taubblinder Menschen im Vordergrund. Weitere Informationen: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel: 030-285387-164, Internet: www.taubblind.dbsv.org .

Rund um das Louis-Braille-Festival des DBSV in Leipzig Anfang Juli plant der Verein Tandem-Hilfen zwei Veranstaltungen. Höhepunkt einer Sternfahrt, bei der der Tamdem-Gruppen aus ganz Deutschland selbst organisiert nach Leipzig fahren, wird am Festival-Sonnabend eine Zweirad-Rundfahrt durch die Stadt sein. Die formlose Anmeldung bei Jürgen Rakow, Telefon 0157 50451015, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist unabhängig von Quartier- und Festivalbuchungen. Er informiert auch über ein zehntägiges Tandem-Jugendcamp, zu dem rund um das Festival nicht nur junge Teilnehmer*innen aus Deutschland und zahlreichen nord-ost-europischen Nachbarländern erwartet werden. Einzelheiten stehen unter www.tandem-hilfen.de.

Zwei Aufführungen der Komödie »De verdüvelte Glückskeks« von Sönke Andresen bietet das Hamburger Ohnsorg-Theater mit Audiodeskription für blinde Menschen an. Am Samstag, den 16.3., 19:30 Uhr und am Sonntag, den 24.3., 16 Uhr können sie die live gesprochenen Erläuterungen auf dem eigenen (oder einem vor Ort geliehenen) Smartphone hören; dazu muss die App MobileConnect geladen werden. Im Stück geht es um morbide Verwicklungen und heitere Turbulenzen in einer aufgewühlten Dorfgemeinschaft. Ticketreservierungen unter dem Stichwort Hörtheater: Telefon: 040-35080321. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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