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Der blinden-pressedienst informiert in Kurzform über spezielle Angebote für sehbhinderte und blinde Menschen: Reisen, Fortbildungen, Kulturveranstaltungen, Sport und vieles mehr. Er ist ursprünglich ein redaktioneller Service für Gestalter*innen von Hörzeitungen, um den hier bekanntgemachten Angeboten eine gewisse Verbreitung zu sichern. Mittlerweile kann man ihn natürlich auch als Newsletter oder RSS-Feed abonnieren.

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"Wie geht Politik?" heißt ein Seminar für hörsehbehinderte und taubblinde Menschen vom 29. bis 31. März 2019 in Berlin. Es ist Teil des DBSV-Projekts zur politischen Partizipation taubblinder Menschen und gibt grundlegende Informationen zum Gesetzgebungsverfahren und zu den Möglichkeiten politischer Mitwirkung. Dabei stehen die Belange taubblinder Menschen im Vordergrund. Weitere Informationen: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel: 030-285387-164, Internet: www.taubblind.dbsv.org .

Rund um das Louis-Braille-Festival des DBSV in Leipzig Anfang Juli plant der Verein Tandem-Hilfen zwei Veranstaltungen. Höhepunkt einer Sternfahrt, bei der der Tamdem-Gruppen aus ganz Deutschland selbst organisiert nach Leipzig fahren, wird am Festival-Sonnabend eine Zweirad-Rundfahrt durch die Stadt sein. Die formlose Anmeldung bei Jürgen Rakow, Telefon 0157 50451015, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist unabhängig von Quartier- und Festivalbuchungen. Er informiert auch über ein zehntägiges Tandem-Jugendcamp, zu dem rund um das Festival nicht nur junge Teilnehmer*innen aus Deutschland und zahlreichen nord-ost-europischen Nachbarländern erwartet werden. Einzelheiten stehen unter www.tandem-hilfen.de.

Zwei Aufführungen der Komödie »De verdüvelte Glückskeks« von Sönke Andresen bietet das Hamburger Ohnsorg-Theater mit Audiodeskription für blinde Menschen an. Am Samstag, den 16.3., 19:30 Uhr und am Sonntag, den 24.3., 16 Uhr können sie die live gesprochenen Erläuterungen auf dem eigenen (oder einem vor Ort geliehenen) Smartphone hören; dazu muss die App MobileConnect geladen werden. Im Stück geht es um morbide Verwicklungen und heitere Turbulenzen in einer aufgewühlten Dorfgemeinschaft. Ticketreservierungen unter dem Stichwort Hörtheater: Telefon: 040-35080321. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zu einem Erlebniswochenende in Wien lädt "Bildung ohne Barrieren" ein. Vom 4. bis 7. Juli 2019 steht - mit Stadtrundfahrt, Cityspaziergang, Schloss Schönbrunn und "Heurigem" -  klassischer Wiener Tourismus auf dem Programm. Einzelheiten erfragen Interessierte beim Bildungsinstitit "BoB" e.V., Tel.: 07844-911502, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Auf den Kultur- und Wanderreisen von tour de sens sind Menschen mit und ohne Sehbehinderung gemeinsam unterwegs. Dadurch sollen alle Gäste von einem exklusiven Programm für alle Sinne und den Wahrnehmungen der Teilnehmer profitieren können. Das Reiseprogramm 2019 enthält neben zahlreichen Zielen in Europa auch Fernreisen, etwa nach Indien oder in die Mongolei. Es ist ab sofort - auch zum Hören - im Internet oder als Daisy-CD erhältlich. Internet: www.tourdesens.de. Telefon 0711 88875530, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wer sich für Details wissenschaftlicher Forschung interessiert, kann Hör-Versionen von zwei anerkannten Wissenschaftsmagazinen beziehen. Im "Spektrum der Wissenschaft" informieren renommierte Wissenschaftler aus ihren Fachgebieten -  von der Biomedizin über Physik und Astronomie bis zur Archäologie. Das Hör-Abo, gestaltet von Manfred Fenner, gibt es (als Daisy-CD und online) bei atz Hörmedien, Telefon 05531/7153, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . "Bild der Wissenschaft" bringt Beiträge aus Naturwissenschaften plus Mathematik, Psychologie, Soziologie und Technik und ist als Daisy-CD zu beziehen bei Frank Winterstein, Telefon 0170/1458843, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Viele blinde Menschen nutzen ihr Smartphone, das mit integrierter Sprache und akustischer Benutzerführung einen barrierearmen Zugang zum Internet verspricht. Damit können sie auch ihre Hörzeitungen empfangen. Das ist bereits seit vielen Jahren über eine Benachrichtigung per E-Mail möglich. Wer lieber eine eigenständige "App" benutzen möchte, kann für die Hörzeitungen im Vertrieb von atz Hörmedien jetzt die Dolphin-Easy-Reader-App installieren, die sowohl für iPhones als auch für Android-Handys zur Verfügung steht. Nach Anmeldung beim Hersteller und Eingabe der von atz bereitgestellten Zugangsdaten findet man seine Hörzeitungen im Zeitschriftenregal und kann sie dort herunterladen und hören. Auch in Daisy-Playern mit Internetzugang funktioniert dieser Online-Zugang. Die bisherigen Vertriebswege (CD per Post oder Download mit E-Mail) bleiben natürlich erhalten. Informationen unter E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 05531 / 7153.

Erstmalig in Deutschland ist die Dauerausstellung eines Kunstmuseums für blinde und sehbehinderte Menschen eigenständig zugänglich. Die Ausstellung „Kunst in Berlin 1880–1980“ in der Berlinischen Galerie steht mit Tastmodellen, Hörstationen und 300 Meter Bodenleitsystem behinderten und nicht behinderten Menschen offen. Tastbare Materialien wie Filz, Textil oder Holz vermitteln einen plastisch-stofflichen Eindruck von Gemälden. "Kunst zum Anfassen“ wird hier möglich. Zu einigen festen Terminen, aber für Gruppen auch auf Bestellung werden Tastführungen angeboten. Weitere Informationen im Internet unter www.berlinischegalerie.de, Telefon 030-78902-832 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Eine sprechende Himmelsscheibe holt blinden Menschen in der Sternwarte St. Andreasberg im Harz die Sterne in greifbare Nähe. Die metergroße drehbare Scheibe stellt alle im Laufe eines Jahres mit bloßem Auge sichtbaren Sterne leuchtend und tastbar dar. Auf Knopfdruck werden Namen und weitere Informationen zu 170 Sternen aus 35 Sternbildern hörbar. Die Scheibe kann so eingestellt werden, dass der jeweils zu einem bestimmten Zeitpunkt sichtbare Bereich des Nachthimmels dargestellt wird. Mit diesem Geschenk des Projektentwicklungsvereins Andersicht e. V. kommt die Harzer Sternwarte ihrem Ziel näher, ein barrierefreier astronomischer Erlebnisort für alle zu sein. Weitere Informationen beim Vorsitzenden des Sternwartenvereins, Utz Schmidtko, Tel.: 0163 6141896, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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