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Der blinden-pressedienst informiert in Kurzform über spezielle Angebote für sehbhinderte und blinde Menschen: Reisen, Fortbildungen, Kulturveranstaltungen, Sport und vieles mehr. Er ist ursprünglich ein redaktioneller Service für Gestalter*innen von Hörzeitungen, um den hier bekanntgemachten Angeboten eine gewisse Verbreitung zu sichern. Mittlerweile kann man ihn natürlich auch als Newsletter oder RSS-Feed abonnieren.

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Unter dem Titel "Der intensive Blick auf die Kunst" startete ein neues Angebot für blinde und sehbehinderte Besucher des Wallraf-Richarz-Museums. Anhand der Sammlung werden ausgewählte Barockkunstwerke des 17. Jh. präsentiert. Dabei beschreibt eine Expertin die Bilder ausführlich, zudem sind die Teilnehmenden zum Gespräch über die Exponate und die Kunst aufgerufen. Im Mittelpunkt steht der Mensch in seiner Lebenswelt. Die Führung (bis April an jedem zweiten Dienstag im Monat um 11 Uhr) ist kostenlos und im Eintrittspreis enthalten, Kontakt: Tel. 0221/221-21119, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Halb Podcast, halb Fernlehrgang: Einmal im Monat gibt Jürgen Fleger kostenlose Tipps  zur Bedienung von iPhone, iPad oder Mac-Computer. Über die Konferenzplattform Zoom stellt er zunächst Problem und Lösung vor, im Anschluss beantwortet er Fragen aus der Gruppe. Informationen, Termine und Anmeldung über die Internetseite apfel-pfleger.de.

Theater für blinde und sehbehinderte Menschen in Bielefeld: Das dortige Theater bietet zu zwei Opernaufführungen im Februar jeweils eine Einführung in das Stück und eine Beschreibung des jeweiligen Geschehens über Kopfhörer. Mit Live-Audiodeskription kann man "La Bohème" am 6. Februar und "Rusalka" am 20. Februar erleben. Kontakt und Infos: www.theater-bielefeld.de oder Telefon 0521 51 5454.

In der Tradition von "50 Jahren Blindenfreizeiten Pater Lutz" werden im Jahr 2022 sieben Freizeit-Wochen mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten,  beginnend im Februar und März mit Ski-Langlauf und später Wander-, Tandem-, Kultur- und Berg-Wochen. Einzelheiten stehen im Freizeiten-Heft und unter www.blindenfreizeiten.at. Weitere Informationen gibt die Koordinatorin der Blindenfreizeiten, Christiane Raggl unter Telefon (aus Deutschland) 0043 - 664 - 3715848 bzw. E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Auch die Stadt Neuss am Niederrhein, eine der ältesten Städte in Deutschland, bietet Menschen mit Seheinschränkungen eine spezielle Stadtführung an. Bei dem Rundgang in und um das Quirinusmünster werden Zeugnisse der Stadtgeschichte erkundet, die mit den Händen erfasst werden können. Dazu zählen u.a. das Schützenportal, die Statue des Hl. Jakobus und das bronzene Stadtmodell auf dem Münsterplatz. Infos unter Tel. 02131-403 7795, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Tricks für den Alltag, neue Hilfsmittel, barrierefreie Freizeitaktivitäten: Die Erfahrungen blinder Menschen können sie jetzt besser miteinander teilen. Der Jugendclub des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes hat ein Internet-Forum eingerichtet, in dem die Nutzerinnen und Nutzer ihr Alltagswissen zur Verfügung stellen und diskutieren können. Lesen kann dort jede/r, zum Mitschreiben muss man sich anmelden; wie "jung" man ist, wird aber nicht erfragt. Die Internetadresse ist offsight.de.

Wer sich für Details wissenschaftlicher Forschung interessiert, kann Hör-Versionen von zwei anerkannten Wissenschaftsmagazinen beziehen. Im "Spektrum der Wissenschaft" informieren renommierte Wissenschaftler aus ihren Fachgebieten -  von der Biomedizin über Physik und Astronomie bis zur Archäologie. Das Hör-Abo, gestaltet von Manfred Fenner, gibt es (als Daisy-CD und online) bei atz Hörmedien, Telefon 05531/7153, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . "Bild der Wissenschaft" bringt Beiträge aus Naturwissenschaften plus Mathematik, Psychologie, Soziologie und Technik und ist als Daisy-CD zu beziehen bei Frank Winterstein, Telefon 0170/1458843, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Viele blinde Menschen nutzen ihr Smartphone, das mit integrierter Sprache und akustischer Benutzerführung einen barrierearmen Zugang zum Internet verspricht. Damit können sie auch ihre Hörzeitungen empfangen. Das ist bereits seit vielen Jahren über eine Benachrichtigung per E-Mail möglich. Wer lieber eine eigenständige "App" benutzen möchte, kann für die Hörzeitungen im Vertrieb von atz Hörmedien jetzt die Dolphin-Easy-Reader-App installieren, die sowohl für iPhones als auch für Android-Handys zur Verfügung steht. Nach Anmeldung beim Hersteller und Eingabe der von atz bereitgestellten Zugangsdaten findet man seine Hörzeitungen im Zeitschriftenregal und kann sie dort herunterladen und hören. Auch in Daisy-Playern mit Internetzugang funktioniert dieser Online-Zugang. Die bisherigen Vertriebswege (CD per Post oder Download mit E-Mail) bleiben natürlich erhalten. Informationen unter E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 05531 / 7153.

Erstmalig in Deutschland ist die Dauerausstellung eines Kunstmuseums für blinde und sehbehinderte Menschen eigenständig zugänglich. Die Ausstellung „Kunst in Berlin 1880–1980“ in der Berlinischen Galerie steht mit Tastmodellen, Hörstationen und 300 Meter Bodenleitsystem behinderten und nicht behinderten Menschen offen. Tastbare Materialien wie Filz, Textil oder Holz vermitteln einen plastisch-stofflichen Eindruck von Gemälden. "Kunst zum Anfassen“ wird hier möglich. Zu einigen festen Terminen, aber für Gruppen auch auf Bestellung werden Tastführungen angeboten. Weitere Informationen im Internet unter www.berlinischegalerie.de, Telefon 030-78902-832 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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