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Der blinden-pressedienst informiert in Kurzform über spezielle Angebote für sehbhinderte und blinde Menschen: Reisen, Fortbildungen, Kulturveranstaltungen, Sport und vieles mehr. Er ist ursprünglich ein redaktioneller Service für Gestalter*innen von Hörzeitungen, um den hier bekanntgemachten Angeboten eine gewisse Verbreitung zu sichern. Mittlerweile kann man ihn natürlich auch als Newsletter oder RSS-Feed abonnieren.

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Den Komödienklassiker "Charleys Tante" von Brandon Thomas spielt das Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg zweimal mit Live-Audiodeskription für Menschen mit Seheinschränkungen, und zwar am 10. und 19. Dezember, jeweils um 19.30 Uhr. Es gilt die 2-G-Regel, also Zugang für Geimpfte und Genesene. Bei der Kartenreservierung geben Interessierte das Stichwort „Hörtheater“ an und teilen auch mit, ob ein Führhund mitkommt.Kartentelefon: 040 22 70 14 20.

In der Tradition von "50 Jahren Blindenfreizeiten Pater Lutz" werden im Jahr 2022 sieben Freizeit-Wochen mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten,  beginnend im Februar und März mit Ski-Langlauf und später Wander-, Tandem-, Kultur- und Berg-Wochen. Einzelheiten stehen im Freizeiten-Heft und unter www.blindenfreizeiten.at. Weitere Informationen gibt die Koordinatorin der Blindenfreizeiten, Christiane Raggl unter Telefon (aus Deutschland) 0043 - 664 - 3715848 bzw. E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Das Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen, bereitet für die neue Spielzeit für vier Produktionen Aufführungen mit Audiodeskription vor. Dazu wird für Menschen mit Seheinschränkungen jeweils ein Vorprogramm mit Bühnenbegehung und Kostümertastung angeboten. Geplant sind: Das Puppen-Musical Avenue Q (erste Aufführung bereits am 10. Oktober); das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach; die Oper "Carmen" von Georges Bizet und Giacomo Puccinis "Madame Butterfly". Termine und Informationen an der Theaterkasse (Telefon 0209 4097200) und im Internet: www.musiktheater-im-revier.de.

Auch die Stadt Neuss am Niederrhein, eine der ältesten Städte in Deutschland, bietet Menschen mit Seheinschränkungen eine spezielle Stadtführung an. Bei dem Rundgang in und um das Quirinusmünster werden Zeugnisse der Stadtgeschichte erkundet, die mit den Händen erfasst werden können. Dazu zählen u.a. das Schützenportal, die Statue des Hl. Jakobus und das bronzene Stadtmodell auf dem Münsterplatz. Infos unter Tel. 02131-403 7795, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Programme von 17 Fernsehsendern enthält eine 14-tägig erscheinende Daisy-CD, ein "Schwesterprojekt" der Hörzeitung Trierische Tonpost. Die Arbeitsstelle Medien für Blinde und Sehbehinderte des Bistums Trier als Herausgeberin finanziert das Projekt jetzt ohne Kostenbeteiligung der Bezieherinnen und Bezieher. Die CD, die auch Hinweise auf gegebenfalls vorhandene Hörbeschreibungen der einzelnen Sendungen (Audiodeskription) enthält, kann also ab sofort kostenlos abonniert werden. Kontakt per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon: 0651 7105-430.

Tricks für den Alltag, neue Hilfsmittel, barrierefreie Freizeitaktivitäten: Die Erfahrungen blinder Menschen können sie jetzt besser miteinander teilen. Der Jugendclub des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes hat ein Internet-Forum eingerichtet, in dem die Nutzerinnen und Nutzer ihr Alltagswissen zur Verfügung stellen und diskutieren können. Lesen kann dort jede/r, zum Mitschreiben muss man sich anmelden; wie "jung" man ist, wird aber nicht erfragt. Die Internetadresse ist offsight.de.

Wer sich für Details wissenschaftlicher Forschung interessiert, kann Hör-Versionen von zwei anerkannten Wissenschaftsmagazinen beziehen. Im "Spektrum der Wissenschaft" informieren renommierte Wissenschaftler aus ihren Fachgebieten -  von der Biomedizin über Physik und Astronomie bis zur Archäologie. Das Hör-Abo, gestaltet von Manfred Fenner, gibt es (als Daisy-CD und online) bei atz Hörmedien, Telefon 05531/7153, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . "Bild der Wissenschaft" bringt Beiträge aus Naturwissenschaften plus Mathematik, Psychologie, Soziologie und Technik und ist als Daisy-CD zu beziehen bei Frank Winterstein, Telefon 0170/1458843, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Viele blinde Menschen nutzen ihr Smartphone, das mit integrierter Sprache und akustischer Benutzerführung einen barrierearmen Zugang zum Internet verspricht. Damit können sie auch ihre Hörzeitungen empfangen. Das ist bereits seit vielen Jahren über eine Benachrichtigung per E-Mail möglich. Wer lieber eine eigenständige "App" benutzen möchte, kann für die Hörzeitungen im Vertrieb von atz Hörmedien jetzt die Dolphin-Easy-Reader-App installieren, die sowohl für iPhones als auch für Android-Handys zur Verfügung steht. Nach Anmeldung beim Hersteller und Eingabe der von atz bereitgestellten Zugangsdaten findet man seine Hörzeitungen im Zeitschriftenregal und kann sie dort herunterladen und hören. Auch in Daisy-Playern mit Internetzugang funktioniert dieser Online-Zugang. Die bisherigen Vertriebswege (CD per Post oder Download mit E-Mail) bleiben natürlich erhalten. Informationen unter E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 05531 / 7153.

Erstmalig in Deutschland ist die Dauerausstellung eines Kunstmuseums für blinde und sehbehinderte Menschen eigenständig zugänglich. Die Ausstellung „Kunst in Berlin 1880–1980“ in der Berlinischen Galerie steht mit Tastmodellen, Hörstationen und 300 Meter Bodenleitsystem behinderten und nicht behinderten Menschen offen. Tastbare Materialien wie Filz, Textil oder Holz vermitteln einen plastisch-stofflichen Eindruck von Gemälden. "Kunst zum Anfassen“ wird hier möglich. Zu einigen festen Terminen, aber für Gruppen auch auf Bestellung werden Tastführungen angeboten. Weitere Informationen im Internet unter www.berlinischegalerie.de, Telefon 030-78902-832 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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